Sklaverei gestern und heute 2004 jährte sich zum 200. Mal die Unabhängigkeitswerdung Haitis, das sich als erstes Land Lateinamerikas von seiner Kolonialherrschaft befreien konnte. Es wurde als erster unabhängiger „schwarzer“ Staat zu einem Symbol des Widerstandes der Sklaven und Sklavinnen. Die Vereinten Nationen erklärten das Jahr 2004 zum „Internationalen Jahr zum Gedenken an den Kampf gegen die Sklaverei und an ihre Abschaffung“. Die folgenden Beiträge geben einen Einblick in die historischen, aber auch in die aktuellen Dimensionen der Sklaverei.
Ein weiteres relevantes Themendossier ist Menschenhandel.
Redaktion: BMUKK – Politische Bildung (zuletzt geändert am 12.7.2010)
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Downloads von VERITAS zur Geschichte der Sklaverei Geeignet vor allem für die Auseinandersetzung im Geschichtsunterricht in der HS/AHS-Unterstufe.
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Human Rights Education Associates Auf der Website von Human Rights Education Associates, einer internationalen NGO (Nicht-Regierungs-Organisation) zur Menschenrechtsbildung, sind neben nützlichen Links zum Thema auch Unterrichtsmaterialien zum Downloaden zu finden. |
Understanding Slavery Welche Rechte hatten SklavInnen? Wie kann man sich eine Versteigerung von SklavInnen im 17. Jahrhundert in Virginia vorstellen?
Eine informative Website in englischer Sprache über die Sklaverei weltweit und quer durch die Geschichte, mit interaktiven Bereichen und Tipps für Lehrkräfte. |
Ein virtueller Besuch im Haus der SklavInnen auf der Insel Gorée (Senegal) Eine Fotoreise durch das “House of the Slaves“, das 1776 unter holländischer Herrschaft gebaut wurde. Gezeigt werden u.a. die Zellen der versklavten Menschen und das „Tor ohne Rückkehr“. Das Haus ist das jüngste SklavInnenhaus in Gorée. Die ältesten Häuser sind 1536 von Portugiesen errichtet worden. Die Texte stammen von Boubacar Joseph Ndiaye.
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Historische Aspekte des transatlantischen SklavInnenhandels Historische Archive zum SklavInnenhandel auf der Website der UNESCO: Interessante Beiträge (in englischer und französischer Sprache) zum transatlantischen SklavInnenhandel und seinen Auswirkungen in verschiedenen Ländern Lateinamerikas und der Karibik (z.B. Kuba, Brasilien usw.).
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Literatur für Erwachsene zur Sklaverei > Die Geschichte der Sklaverei: Dieses Buch von Christian Delacampagne gibt einen Überblick über die Geschichte der Sklaverei, von den Anfängen bis in die Gegenwart. Es werden die wichtigsten historischen Etappen der Sklaverei dargestellt wie auch aktuelle, menschenverachtende Formen von Sklaverei.
> Die neue Sklaverei: Das Buch von Kevin Bales führt ausführlich in das Thema „Sklaverei heute“ ein. Seit mehr als 75 Jahren ist Sklaverei weltweit geächtet. Doch auch heute noch existiert diese extremste Form der Zwangsarbeit. Mit einem Unterschied: Ein Sklave/eine Sklavin wird nicht mehr wie Eigentum behandelt, sondern schlechter. Er ist ein Wegwerfmensch, wird ausgebeutet und „entsorgt“, wenn er nicht mehr genug Gewinn abwirft. Rezension zum Buch von Ulrike Winkelmann
> Jahrbuch Menschenrechte 2008 – Schwerpunkt Sklaverei: Verschiedene Artikel zum Themenschwerpunkt „Sklaverei heute“ quer durch unterschiedliche Aspekte des Themas: Zwangsverheiratung, Kindersoldaten, der Kampf für die weltweite Abschaffung der Sklaverei u.v.m.
> Ware Frau. Auf den Spuren moderner Sklaverei von Afrika nach Europa: Ein Bericht von Mary Kreutzer und Corinna Milborn. Ecowin Verlag 2008. Die Autorinnen decken in ihren Recherchen die Methoden der Frauenhändler auf, gehen der Rolle von Polizei und Behörden nach und sprechen mit den Freiern in Europa. |
Ein Sklave zum Geburtstag – Dolf Verroens irritierendes Kinderbuch Wie schön weiß ich bin Zum 12. Geburtstag bekommt Maria einen kleinen Sklaven geschenkt, passend dazu eine Peitsche, die zu ihrem Bedauern zu groß für ihre Handtasche ist. In 40 kurzen Episoden beschreibt Dolf Verroen den Umgang Weißer mit ihren Sklaven. Das Buch eignet sich für Kinder ab 12 Jahren. Erschienen im Peter-Hammer-Verlag, Wuppertal 2005, 68 Seiten, € 11,--.
Die Zeit – Rezension
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Internationale Dokumente zum Verbot der Sklaverei Über den Artikel 4 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (Verbot der Sklaverei) hinaus gibt es zahlreiche Konventionen und Gesetzestexte über das Verbot von Sklaverei und SklavInnenhandel. |
Themendossier: Moderne Sklaverei Auf der Website „Planet-Wissen“ finden Sie ein Themendossier zu Formen moderner Sklaverei: politische Gefangenschaft, Kinderarbeit, Zwangsprostitution, Rekrutierung von KindersoldatInnen sowie die „klassischen“ Formen der Leibeigenschaft und wirtschaftlichen Ausbeutung. |
Moderne Sklaverei Anti-Slavery International ist eine der ältesten Menschenrechtsorganisationen. Ihre Wurzeln gehen auf das Jahr 1787 zurück, als die erste Gesellschaft zur Abschaffung der Sklaverei gegründet wurde. Die Webseite zeigt auf, dass sich die Realität der Sklaverei auch in der Gegenwart fortsetzt und gibt einen Überblick über verschiedene Formen aktueller Sklaverei. 27 Millionen Menschen, darunter viele Kinder, leben gegenwärtig unter den Bedingungen der Sklaverei. Sie werden wie „Objekte“ verkauft, mit einem minimalen Lohn oder unentgeltlich zur Arbeit gezwungen und sind dem Gutdünken ihrer „ArbeitgeberInnen“ ausgeliefert. Im Vergleich zu vergangenen Jahrhunderten wird diese Ausbeutung allerdings nicht dezidiert als „Sklaverei“ bezeichnet. |
Das Projekt 'Slave Route' der UNESCO Die UNESCO hat 1994 das Projekt "Slave Route" initiiert und dafür ein internationales wissenschaftliches Komitee eingesetzt. Das Projekt verfolgt zwei Ziele: zum einen den Hintergrund und die Formen des transatlantischen Sklavenhandels und der Sklaverei im Indischen Ozean und im mediterranen Raum zu illustrieren und andererseits seine Folgen sowie die Wechselbeziehungen zwischen der betroffenen Bevölkerung in Europa, Afrika und der Karibik aufzuzeigen.
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Free the Slaves "Free the Slaves" ist eine Schwesterorganisation von "Anti-Slavery International" in London.
Die Webseite bietet zu den unterschiedlichen Formen der Sklaverei in der Gegenwart viele Informationen, Berichte und Dokumentationen. |
Zwangsarbeit Linkdatenbank der Südwind Agentur zum Themenfeld „Zwangsarbeit“. |
Global View: Year of Abolition of Slavery Diese Ausgabe von Global View, dem Magazin der Österreichischen Liga für die
Vereinten Nationen und des Akademischen Forums für Außenpolitik (AFA), bietet einen Themenschwerpunkt zu Menschenhandel und Sklaverei. Sie gibt einen Einblick über die verschiedenen Dimensionen dieser Problematik, über die Geschichte des transatlantischen
Sklavenhandels bis zu Kinder- und Frauenhandel. |
2004: Internationales Jahr zum Gedenken an den Kampf gegen die Sklaverei und an ihre Abschaffung Die Seite "Slavery Abolition Year" der UNESCO bietet eine Fülle von Informationen zur Thematik in Englisch, Französisch und Spanisch. |