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Konsum und LebensstilKonsum und Lebensstil
Aus Anlass des Weltverbrauchertags am 15. März widmet sich dieses Dossier der VerbraucherInnenbildung mit ihren vielen Facetten. Gefahren durch betrügerische Praktiken im Internet, die wachsende Jugendverschuldung und das Phänomen der Kaufsucht belegen die Dringlichkeit schulischer VerbraucherInnenbildung. Dazu gehört weiters die Förderung des kritischen Konsums, der die ökologischen, sozialen und ökonomischen Folgen der eigenen Kaufentscheidungen mit bedenkt.
Diese und weitere verwandte Themen werden über das Unterrichtsprinzip Wirtschaftserziehung und VerbraucherInnenbildung thematisiert. Webtipps und Links finden Sie auch im Dossier Geld und Konsum.
Redaktion: BMUKK – Politische Bildung (zuletzt geändert am 2.9.2010)
http://www.eduhi.at/go/loading.php?id=300671Erst denken, dann kaufen.
Die vom BMASK 2009 herausgegebenen Unterrichtsmaterialien zur VerbraucherInnenbildung für die 8. Schulstufe unterstützen Lehrkräfte bei der Umsetzung des Themas im Unterricht. Jede Unterrichtsplanung umfasst Hintergrundwissen, Methodenvorschläge, Arbeits- und Informationsblätter, sowie anschauliche Beispiele.
Bildquelle: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Nähere Informationen
http://www.eduhi.at/go/loading.php?id=300846Clean-IT – Workshop zu einer Kampagne von Südwind
Kostenloses Workshopangebot ab der 10. Schulstufe: In der ersten Einheit wird über die Arbeitsbedingungen in der Computerproduktion und -entsorgung informiert und versucht, auf die problematischen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt aufmerksam zu machen. In der zweiten Einheit erarbeiten SchülerInnen Aktionen, mithilfe derer das Thema in die Öffentlichkeit getragen werden kann.
http://www.eduhi.at/go/loading.php?id=292378Dekadenbüro Bildung für nachhaltige Entwicklung – Jahresthema 2009
Auf der Webseite finden Sie Bildungsmaterialien, Multimedia, Veranstaltungen, Projekte & Initiativen, Links und Literatur. Wenn Sie zu diesem Thema arbeiten, haben Sie die Möglichkeit, ihre Projekte auf der Seite des Dekadenbüros sichtbar zu machen.
http://www.eduhi.at/go/loading.php?id=218538VerbraucherInnenbildung bei Zentrum polis – Politik Lernen in der Schule
> polis aktuell 3/10 Konsum und Lebensstil enthält Unterrichtsbeispiele für die Sekundarstufe I zum Thema VerbraucherInnenbildung und gibt Anregungen für eine altersadäquate und multiperspektivische Umsetzung des Themas „Verantwortungsvoller Konsum“ im Unterricht.
> polis aktuell 9/08 analysiert unter dem Titel Konsum | Lebensstil | Jugendkultur den Stellenwert des Jungseins in einer marktorientierten Gesellschaft. Ergänzt wird auch dieses Heft wie immer durch zahlreiche Materialienhinweise, Linktipps und konkrete Unterrichtsbeispiele.
> polis aktuell 2/07 ist zum Thema Ich konsumiere, also bin ich?! erschienen. Neben einführenden Artikeln, die das riesige Feld der KonsumentInnenbildung strukturieren, enthält es zahlreiche weiterführende Tipps und didaktische Vorschläge zu vielen Kernbereichen verantwortungsvollen Konsums.
> Mehr haben oder mehr vom Leben haben, Teil 1
Unterrichtsbeispiele zur VerbraucherInnenbildung, Schuh, Maria et al., Wien, 2008.
Mit Teil 2 der Broschüre hat Zentrum polis im Herbst 2008 eine weitere Handreichung herausgebracht, die Lehrkräfte dabei unterstützen soll, Schülerinnen und Schüler über die VerbraucherInnenbildung an wichtige Aspekte einer Bildung für nachhaltige Entwicklung heranzuführen. Die Broschüre steht zum Download auf der polis-Website bereit und kann in Printversion kostenlos (ausgenommen Porto) über den polis-Shop bestellt werden.
> Das Handbuch youthXchange: Schulungsmaterial für verantwortungsbewussten Konsum ist eine Publikation der Vereinten Nationen und steht zum Download in 18 verschiedenen Sprachen zur Verfügung. Es dient Lehrkräften als „Werkzeugkasten“ und soll dabei helfen, das Bewusstsein der Kinder und Jugendlichen über die Bedeutung des nachhaltigen Konsums zu stärken.
> Praxisbörse des Zentrum polis – Online-Datenbank mit Unterrichtsbeispielen (z.B. zu den Themen Geld und Konsum und VerbraucherInnenbildung), Stundenbildern und im Unterrichtsalltag umsetzbaren Projektideen. Die Einträge sind nach Themen und Schulstufen durchsuchbar und werden laufend erweitert.
Weitere Unterrichtsmaterialien
Die Lernmodule von Kurs 21 offerieren ein fundiertes Grundlagenwissen zu vielen Bereichen von Nachhaltiger Entwicklung in didaktisch ansprechender Form.
Die vielfältigen Lehrmaterialien der deutschen Verbraucherzentrale sind untergliedert in die Bereiche Nachhaltige Entwicklung, Ernährung und Gesundheit, Finanzkompetenz, Medienkompetenz sowie Werbung und Marketing.
http://www.eduhi.at/go/loading.php?id=218584FORUM Umweltbildung
Das Portal zur Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung bietet unter dem Thema Nachhaltiger Konsum & Lebensstil zahlreiche Tipps, Anregungen und Links. Auf dem Marktplatz gibt es Angebote für Schulen, beispielsweise Workshops zum Thema Schokolade, Kaffee oder Bananen, oder auch Angebote der Geschmacksschule Oberösterreich.
Ein besonderes Tool ist der KonsuManiac, ein interaktives Online-Spiel, das hilft, bewusste Kaufentscheidungen zu treffen.
Folder Nachhaltiger Konsum & Lebensstil [pdf, 1536 KB]
Clever einkaufen für die Schule
Das Lebensministerium hat in Kooperation mit dem Papierfachhandel die Initiative „Clever einkaufen für die Schule – und die Umwelt freut sich!“ ins Leben gerufen, die auf qualitativ hochwertige Schulartikel mit ökologischem Mehrwert hinweist. Schulartikel werden nach den Kriterien gesund, sicher, preiswert und umweltfreundlich empfohlen.
http://www.eduhi.at/go/loading.php?id=218810Clean €uro
Der Verein SOL hat die virtuelle Währung clean€uro entwickelt, mit deren Hilfe Kaufentscheidungen entlang der Nachhaltigkeitskriterien BIO – FAIR – NAHE getroffen werden können. Auf Wunsch werden einführende Workshops durchgeführt.
Ökologischer Fußabdruck
Mit dem ökologischen Fußabdruck, auch Footprint genannt, kann man die Zukunftsfähigkeit des eigenen Lebensstils testen. Mittels des speziell für Jugendliche erstellten Fragebogens kann in den Kategorien Wohnen, Ernährung, Mobilität und Konsum der persönliche Flächenverbrauch berechnet und verglichen werden. Als Resultat gibt es Empfehlungen für Verhaltensänderung.
Plattform Footprint
http://www.eduhi.at/go/loading.php?id=320696Dolceta – Online-VerbraucherInnenbildung
Dolceta ist ein in Entwicklung befindliches Projekt für Online-VerbraucherInnenbildung in 27 EU-Staaten.
Orientierungshilfen beim Einkauf
> Für fair gehandelte Produkte gibt es den Einkaufsführer von Fair Trade [pdf, 690 KB].
> Wo es Bio-Lebensmittel gibt, ist auf der Bioshopping-Seite des Lebensministeriums zu erfahren.
> Für Textilien gibt es den Shopping Guide der Clean Clothes-Kampagne [pdf, 2,76 MB].
> Im Marktcheck von Greenpeace finden sich, nach kostenloser Registrierung, Bewertungen zu vielen Produkten nach den Kategorien ökologisch, sozial und Tierschutz.
http://www.eduhi.at/go/loading.php?id=313594Nachhaltiger Tourismus
Nachhaltiger Tourismus bedeutet, die ökonomischen, soziokulturellen und ökologischen Zusammenhänge des Tourismus gemeinsam zu be(tr)achten. Die Verträglichkeitskriterien sind soziale Gerechtigkeit, kulturelle Angepasstheit, ökologische Tragfähigkeit und dass es insbesonders für die ortsansässige Bevölkerung wirtschaftlich sinnvoll und ergiebig ist. Nachhaltiger Tourismus bedeutet daher Qualität für beide Seiten – mehr Lebensqualität für die Bevölkerung vor Ort und mehr Urlaubsqualität für die Gäste.
We feed the World
ist der erfolgreichste österreichische Dokumentarfilm bislang. Er dreht sich um die Themen Globalisierung und Ernährung. Der Regisseur Erwin Wagenhofer macht das Verborgene sichtbar – die agroindustrielle Produktion unserer Lebensmittel und die Zusammenhänge von Hunger und Überfluss. Didaktische Vorschläge, die mit dem Film verknüpft sind, finden sich hier [pdf 45,5 KB].
Tauschen statt kaufen
Tauschkreise ermöglichen das Anbieten und das Inanspruchnehmen von Leistungen auf der Basis eines bargeldlosen Tausch- und Verrechnungssystems.
http://www.eduhi.at/go/loading.php?id=219122Umsonstladen
Umsonst- oder Kost-Nix-Läden gibt es in Wien, Graz und Innsbruck. Grundlage ist nicht der organisierte Tausch, wie bei Tauschkreisen, sondern „der freie Fluss des Gebens und Nehmens.“ Alle sind aufgerufen, Dinge die nicht mehr gebraucht werden, aber funktionstüchtig sind, abzuliefern. Ungeachtet dessen kann man täglich drei Dinge mitnehmen.
Reparieren statt Wegwerfen
„Kaufen Sie lieber gleich unser neues Modell“ lautet oft die Antwort auf die Frage nach einer möglichen Reparatur. Mittlerweile gibt es jedoch eine wachsende Zahl von Werkstätten und Einrichtungen, die Reparaturen durchführen.
http://www.eduhi.at/go/loading.php?id=218718Schuldner-Hilfe
Die SchuldnerInnenberatungen sind wichtige Anlaufstellen für die Bewältigung von Schulen. Weiters werden Info-Materialien zur Schulden-Prophylaxe zum Herunterladen zur Verfügung gestellt, die speziell auf Jugendliche zugeschnitten sind.
KonsumentInnenschutz
> Auf der Website der Konsumentenschutzsektion des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz finden sich vielfältige Informationen, Links, Downloads und Adressen.
> Die Arbeiterkammer bietet auf ihrer Webseite umfangreiche Informationen zum Thema KonsumentInnenschutz.
> Der Verein für Konsumenteninformation ist eine weitere Anlaufstelle, in der man Berichte und Tests (nach Themenbereichen gegliedert) verschiedener Produkte nachlesen kann. Im Online Shop können Bücher, Ratgeber und andere Publikationen bestellt werden (zum Teil kostenpflichtig).
> Der Europakonsument online ist eine Initiative der Europäischen Kommission und des VKI.
http://www.eduhi.at/go/loading.php?id=300605Politiklexikon für junge Leute: Konsumentenschutz
Das Lexikon ist eine Einführung in die Welt der Politik und gemacht für junge Menschen ab 12 Jahren, aber auch für alle Erwachsenen, die Kinder und Jugendliche auf dem Weg des Politik Lernens begleiten. Das Lexikon enthält über 600 Stichwörter. Die Einträge sind kurz gehalten und komplexe Sachverhalte einfach und allgemein verständlich erklärt.
http://www.eduhi.at/go/loading.php?id=312689Konsumerhebung (2004/05)
Wussten Sie, dass in städtischen Gebieten ein Drittel der Haushalte, in ländlichen Gebieten hingegen über 80 % über ein Auto verfügen? Oder dass einkommensschwache Haushalte verhältnismäßig mehr für Ernährung ausgeben als einkommensstarke?
Alle fünf Jahre wird die Konsumerhebung durchgeführt, um Informationen über den Lebensstandard der privaten Haushalte in Österreich zu erhalten. Erhoben werden Verbrauchsausgaben, das Einkommen der Haushalte, relevante Merkmale über die Personen im Haushalt (z.B. Alter, Beruf), die Wohnung (z.B. Größe, Rechtsverhältnis) etc.
Armut und soziale Eingliederung, aktuelle Publikationen, Allgemeiner Einkommensbericht 2008, Ausstattung der privaten Haushalte, Personen-Einkommen, Wohnungsaufwand