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Dieses Glossar basiert auf der Europarat-Publikation "A Glossary of Terms for Education for Democratic Citizenship – Developing a Shared Understanding" (2003) und der Übersetzung "Glossar zur demokratiepolitischen Bildung – Der Weg zu einem gemeinsamen Verständnis" (2004).
In der deutschen Sprache stellt sich die Problematik einer adäquaten Übersetzung von Education for Democratic Citizenship (EDC), Citizenship, Citizenship Education, Active Citizenship und ähnlichen Begriffen bzw. Konzepten. Daher stellt auch dieses Glossar keine endgültige Festlegung dar, sondern versteht sich als Beitrag zu einer breiteren Diskussion.
Weitere Glossare finden Sie in der Leseecke.
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| Affektive Ergebnisse |
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Affective Outcomes |
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| s. unter „E“ |
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see "E" |
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| Aktives Lernen |
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Active Learning |
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| s. unter „L" |
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see "L" |
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| Analyse, kritische |
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Critical Analysis |
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Kritische Analyse ist der Prozess, der die Lernenden ermutigt und dabei unterstützt, ihre Fähigkeiten zum kritischen Denken zu entwickeln und anzuwenden. Zum kritischen Denken gehören die Fähigkeiten zu recherchieren, zu interpretieren, zu präsentieren und zu reflektieren. Dazu gehört der Prozess der persönlichen Meinungsbildung, die Fähigkeit, diese Meinung auszudrücken und sie, wenn nötig, zu revidieren. Kritische Analyse bedeutet über das simple Erklären hinaus zu gehen und Fragen genauer zu durchleuchten. Kritische Analyse ist ein wesentlicher Bestandteil der Entwicklung eines kritischen sozialen Bewusstseins und damit ein wichtiger Aspekt der demokratiepolitischen Bildung. Sie beinhaltet die kontinuierliche Analyse der gegenwärtigen Gesellschaft und ihrer gestaltenden Kräfte. Medienanalyse, Debatte, Projektarbeit etc. sind Methoden zur Förderung der kritischen Analyse. |
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Critical analysis is the process whereby the learner is encouraged and supported to develop and use the skills of critical thinking. Critical thinking skills include the skills of investigation, interpretation, presentation, and reflection. It involves the process of forming one’s own opinion, learning to express it and if necessary to revise it. Critical analysis involves going beyond simple explanations and exploring issues in a more complex way. Critical analysis is an integral part of constructing critical social consciousness and as such is a fundamental aspect of EDC. It involves the continuous analysis of contemporary society and the forces that shape it. Methodologies that support critical analysis include activities such as media analysis, debate, project work and so forth. |
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| Aus- und Weiterbildung von LehrerInnen und AusbildnerInnen |
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Teacher / Educator Training |
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Aus- und Weiterbildung von LehrerInnen / AusbildnerInnen ist der weit gefasste Begriff für Schulungen, die während der Ausbildung und als Weiterbildung angeboten werden. Sie ist notwendig, um BildungsexpertInnen zu befähigen, sich eingehend mit den Prozessen und Praktiken der demokratiepolitischen Bildung zu beschäftigen, und ist damit ein wesentlicher Bestandteil der demokratiepolitischen Bildung. Demokratiepolitische Bildung stellt die traditionelle Rolle der Lehrkräfte in Frage. Die Entwicklung von der „Wissensvermittlung“ hin zur „Lernbegleitung“ verlangt nach neuen Ausbildungsmodellen. Diese Modelle sollen für die LehrerInnen und AusbildnerInnen eine große Anzahl von Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten beinhalten. |
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Teacher / Educator Training is the broad term given to both the pre-service and continuing professional development of all educators. It can be viewed as a response to the need for an expert group of educators committed to the processes and practices of EDC. It is thus an essential component of EDC policy. EDC challenges traditional roles of „knowledge giver“ to „facilitator of learning“ and thus requires new models of training. Such models need to include a wide range of opportunities for additional training throughout their professional careers. |
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| Beispiele gelebter Demokratie |
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Citizenship Sites |
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| s. unter „D", „Demokratie, Beispiele gelebter" |
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see "D" |
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| Bildung, demokratiepolitische |
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Education for Democratic Citizenship |
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Demokratiepolitische Bildung hat ihren Ursprung in Konzepten, denen ein traditionelleres Politikverständnis, wie zum Beispiel Staatsbürgerkunde oder politische Erziehung, zugrunde liegt. Was den Ansatz betrifft, so legt demokratiepolitische Bildung das Hauptaugenmerk auf individuelle Erfahrungen und auf praktische Zugänge, die dazu geeignet sind, das Zusammenleben in der Gemeinschaft zu fördern. Es geht um zwischenmenschliche Beziehungen, um die Entwicklung individueller und kollektiver Identitäten, um die Bedingungen des Zusammenlebens, um nur einige Punkte zu nennen. Ein Hauptziel der demokratiepolitischen Bildung ist die Förderung einer Kultur der Demokratie und der Menschenrechte, die jede/n Einzelne/n befähigt, am kollektiven Vorhaben Gemeinschaften zu entwickeln, mitzuwirken. Das primäre Anliegen ist daher die Stärkung des sozialen Zusammenhalts, des gegenseitigen Verständnisses und der Solidarität. Als Bildungsinitiative richtet sich demokratiepolitische Bildung an alle Menschen, unabhängig von deren Alter und deren Rolle in der Gesellschaft. Sie geht damit weit über den schulischen Bereich hinaus, innerhalb dessen sie häufig ihre erste Anwendung findet. Demokratiepolitische Bildung ist ein Prozess lebensbegleitenden Lernens, der die folgenden Ziele verfolgt: - Partizipation
- Partnerschaft
- sozialen Zusammenhalt
- Zugang
- Fairness
- Verantwortlichkeit
- Solidarität
Daher umfasst demokratiepolitische Bildung Praktiken und Aktivitäten, die sich im Zuge einer Bottom-Up-Methode entwickelt haben. Sie zielt darauf ab, SchülerInnen, Jugendliche und Erwachsene zu befähigen, aktiv und verantwortungsbewusst bei den Entscheidungsfindungsprozessen in ihrem Umfeld mitzuwirken. Partizipation ist der Schlüssel zur Förderung und Stärkung einer demokratischen Kultur, die auf dem Bewusstsein gemeinsamer Grundwerte, wie Menschenrechte und -freiheiten, Gleichheit in Verschiedenheit (Minderheitenrechte) und Rechtsstaatlichkeit, sowie dem Engagement für diese Werte beruht. Ihr Hauptziel ist es, Möglichkeiten zu schaffen, ein Leben lang Wissen, Werte und Fähigkeiten zu erwerben, anzuwenden und zu verbreiten, die im Zusammenhang mit demokratischen Grundsätzen und Vorgehensweisen innerhalb verschiedenster formaler und nicht-formaler Lehr- und Lernumgebungen stehen. |
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Education for Democratic Citizenship (EDC) has emerged from more traditional programmes such as civic education or civic instruction. As an approach EDC emphasises individual experience and the search for practices designed to promote the development of communities committed to genuine relationships. It concerns the individual and her / his relations with others, the construction of personal and collective identities, the conditions of living together, to name but a few. A fundamental aim of EDC is the promotion of a culture of democracy and human rights, a culture that enables individuals to develop the collective project of building communities. Thus it seeks to strengthen social cohesion, mutual understanding and solidarity. As an educational initiative EDC is aimed at all individuals, regardless of their age or role in society. It therefore goes far beyond the school environment in which it is often first applied. EDC is a process of lifelong learning that focuses on the following goals: - participation
- partnership
- social cohesion
- access
- equity
- accountability
- solidarity
EDC therefore is a set of practices and activities developed as a bottom up approach, which seeks to help pupils, young people and adults participate actively and responsibly in the decision-making processes in their communities. Participation is the key to the promotion and strengthening of a democratic culture based on awareness and commitment to shared fundamental values, such as human rights and freedoms, equality of difference and the rule of law. It focuses on providing life-long opportunities for acquiring, applying and disseminating knowledge, values and skills linked to democratic principles and procedures in a broad range of formal and non-formal teaching and learning environments. |
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| BürgerIn / BürgerInnenschaft |
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Citizen / Citizenship |
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Innerhalb des Europarates kommt man immer mehr zu dem Einverständnis, dass Begriffe wie „BürgerIn“ und „BürgerInnenschaft“ keine feststehenden Termini sind und es daher keine eindeutige Definition geben kann. Im Kontext der demokratiepolitischen Bildung kann der Begriff „BürgerIn“ im weitesten Sinn als „eine in einer Gesellschaft lebende und daran partizipierende Person“ beschrieben werden. Das heißt jedoch nicht, dass das Verständnis der Bürgerin / des Bürgers in Beziehung zu ihrem / seinem Nationalstaat nicht mehr angemessen ist. Da der Nationalstaat jedoch nicht länger der einzige zentrale Akteur ist, muss der Begriff von einer ganzheitlichen Perspektive aus gesehen werden. Dieses erweiterte Verständnis der Bürgerin / des Bürgers und der BürgerInnenschaft stellt ein potentiell neues Modell des menschlichen Zusammenlebens dar. Es geht darum, die Grenzen des Nationalstaates zu überschreiten und einen Begriff der „Gemeinschaft“ zu definieren, der die lokalen, nationalen, regionalen und internationalen Lebenszusammenhänge von Menschen umfasst. So gesehen beinhalten die Begriffe „BürgerIn“ und ‚BürgerInnenschaft“ „Status“ und „Rolle“. Sie beziehen sich auf Rechte und Pflichten, aber auch auf Werte wie Gleichberechtigung, Vielfalt und soziale Gerechtigkeit. Die Idee der „BürgerInnenschaft“ kann nicht länger auf den Urnengang beschränkt werden. Sie muss sich auf alle Handlungen beziehen, die das Leben der (lokalen, nationalen, regionalen und internationalen) Gemeinschaft betreffen und somit in einem öffentlichen Raum stattfinden, in dem Menschen gemeinsam handeln können. |
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Within the Council of Europe there is a growing recognition that terms such a "citizen" and "citizenship" are neither stable nor limited to a single definition. Within the context of EDC the term citizen can be broadly described as "a person co-existing in a society". This is not to say however that the idea of citizen in relation to the Nation State is no longer relevant or applicable, but as the Nation State is no longer the sole focus of authority, there has been a need to develop a more holistic view of the concept. This broader understanding of citizen and citizenship offers a potential new model for exploring how we live together. The challenge therefore is to move beyond the confines of the "Nation State" to the concept of "community", which embraces, the local, the national, regional and the international contexts that individuals live in. Within such understanding the idea of "citizen" and "citizenship" includes the idea of "status" and "role". It involves issues relating to rights and duties, but also ideas of equality, diversity and social justice. It is no longer enough to limit the idea of "citizenship" to the act of voting. It must also include the range of actions exercised by an individual that impact on the life of the community (local, national, regional and international) and as such requires a public space within which individuals can act together. |
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| Bürgerliche Rechte |
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Civil and Political Rights |
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| s. unter „R", „Rechte, bürgerliche und politische " |
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s. "R" |
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| Demokratie / Demokratisch |
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Democracy / Democratic |
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Demokratie ist eine Form des Zusammenlebens in einer Gemeinschaft. Das Wesentliche in einer Demokratie ist, die Freiheit zu haben, zwischen verschiedenen Problemlösungen zu wählen. Dieses Demokratieverständnis impliziert eine Schwerpunktverlagerung. Das traditionelle Verständnis von Demokratie als Regierungsform und politisches System, das sich auf die eher begrenzte Rolle der Bürgerin / des Bürgers als WählerIn bezieht, wird von dem Gedanken der Partizipation und der partizipativen Demokratie in Frage gestellt. Im Kontext der demokratiepolitischen Bildung unterstreicht das Adjektiv „demokratisch“ die Tatsache, dass es um eine BürgerInnenschaft geht, die auf den Grundsätzen und Werten der Menschrechte, der Anerkennung der Menschenwürde, des Pluralismus, der kulturellen Vielfalt und des Vorrangs des Rechts beruht. |
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Democracy is a form of living together in a community. Within a democracy it is very important to be able to choose between different solutions when issues or problems arise and to be able to have the freedom to do so. This understanding of democracy marks a shift of emphasis. The traditional understanding of democracy as a form of governance and a political system based on the rather limited role of citizens as voters has been challenged by ideas of participation and participative democracy. Within EDC the adjective „democratic“ emphasises the fact that it is a citizenship based on the principles and values of human rights, respect of human dignity, pluralism, cultural diversity and the primacy of law. |
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| Demokratie, Beispiele gelebter |
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Citizenship Sites |
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Beispiele gelebter Demokratie sind neue oder innovative Formen demokratischen Zusammenlebens. Gemeint sind lokale, basisdemokratische Projekte, deren Ziel es ist, die Grundsätze demokratischen Handelns mit Leben zu erfüllen und in die Praxis umzusetzen. Ein Beispiel gelebter Demokratie kann eine Reihe ähnlicher Aktivitäten innerhalb eines begrenzten Bereiches umfassen. Es kann sich aber auch auf mehrere geographische Einheiten, ja sogar auf ein ganzes Land erstrecken. Der Begriff „‚Beispiele gelebter Demokratie“ impliziert üblicherweise die Beteiligung unterschiedlicher Akteure. Beispiele gelebter Demokratie werden von den Beteiligten selbst gestaltet, sie experimentieren mit unterschiedlichen Formen der Partizipation, bekämpfen Ausgrenzung und arbeiten auf gesellschaftliche Veränderung hin. Sie basieren auf Wertvorstellungen und demokratischen Prozessen und bemühen sich diese zu fördern und zu festigen. |
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A citizenship site is the term given to a new or innovative form of democratic life. These sites are local grassroots projects that attempt to give life to, and implement the principles of, modern democratic citizenship. A site of citizenship may cover a number of similar activities within a specific local area or across a number of geographical areas or indeed throughout a country. Such sites generally involve different players. They are controlled by participants themselves, explore different forms of participation, combat exclusion and are directed towards social change. They are based on the values and democratic processes, which they aim to promote and consolidate. |
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| Demokratiepolitische Bildung |
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Education for Democratic Citizenship |
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| s. unter „B" |
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see "B" |
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| Entwicklung, nachhaltige |
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Sustainable Development |
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Bildung zur nachhaltigen Entwicklung ist eines der Hauptziele der demokratiepolitischen Bildung. Die Voraussetzung ist, dass in lokalen ebenso wie in globalen Entwicklungsprozessen ein Gleichgewicht zwischen sozialem, ökologischem und wirtschaftlichem Wachstum erreicht werden muss. Demokratiepolitische Bildung fördert daher die Entwicklung individuellen Engagements für den Grundsatz nachhaltiger Entwicklung. Dies wird erzielt durch das bessere Verstehen des Konzepts Entwicklung sowie von Werten und Fähigkeiten, die man benötigt, um gemeinsam eine nachhaltige Zukunft aufzubauen. |
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Educating for sustainable development is an important goal within EDC. It recognises that both local and global development processes must achieve a balance between social, environmental and economic growth. EDC therefore supports the development among individuals of a commitment to the principle of sustainable development. It does so through increasing an understanding of the concept of development as well as the values and skills required to work with others to build a sustainable future. |
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| Ergebnisse, affektive |
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Affective Outcomes |
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Affektive Ergebnisse beziehen sich auf die Tatsache, dass jede/r Einzelne sich und ihre / seine Beziehungen zur Umwelt auf der Grundlage von bestimmten Werten konstruiert. Diese Wertvorstellungen können sich ändern. Sie können die individuelle Entscheidungsfindung beeinflussen. Sie machen es einfacher, eine Wahl zu treffen und strukturieren das eigene Umfeld. In Anbetracht dieser Veränderlichkeit, ist die Entwicklungvon Wertvorstellungen und Einstellungen ein wesentliches Lernergebnis im Bereich der demokratiepolitischen Bildung. Demokratiepolitische Bildung legt besonderes Gewicht auf jene Werte,die die Konzepte der Demokratie und der Menschenrechte untermauern. Dies beinhaltet u.a.: sich selbst und andere anerkennen und respektieren, zuhören können und Konflikte friedlich beilegen. |
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Affective outcomes are related to the fact that individuals construct themselves and their relationships in accordance with certain values. The values held by an individual can change. These values can influence how an individual makes decisions. They facilitate the choices made and also help structure the environment. As a result of this changing nature, the developmentof values and attitudes is a key learning outcome for EDC. Special attention within EDC is given to those values that underpin theidea of democracy and human rights. These include: recognition of and respect for self and others, the ability to listen, and to engage in peaceful conflict resolution. |
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| Ergebnisse, kognitive |
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Cognitive Outcomes |
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Der Begriff des kognitiven Wahrnehmens wird allgemein mit Verstehen und inhaltsbezogenem Wissen in Verbindung gebracht. Im Kontext der demokratiepolitischen Bildung bezieht er sich im weiteren Sinn auf drei Wissensebenen: Wissen über, Wissen von und „Know-How“ oder prozedurales Wissen. Es ist für Lernende wichtig, die Regeln des kollektiven Lebens zu kennen und zu wissen, wie diese Regeln entstanden sind, sich entwickelt haben und welchem Zweck sie dienen. Darüber hinaus sollen Lernende ein Verständnis für das Funktionieren öffentlicher Institutionen, Machtverhältnisse innerhalb des Staates, Menschenrechte, etc. entwickeln. Allerdings erfordert das Wissen über die demokratische Gesellschaft ein tieferes Verständnis der Welt. Dieses Verständnis wird gestärkt von der Erkenntnis, dass die Welt in ständigem Wandel begriffen ist. Um aktiv an der Entwicklung der Gesellschaft mitzuwirken, müssen die Lernenden etwas über die aktuellen Diskussionen wissen, zum Beispiel was man unter kulturellen Rechten versteht oder was Verantwortungsbewusstsein bedeutet, etc. Andere Wissensformen finden sich in den Konzepten „Know-How“ oder prozedurales Wissen. Was macht einen Diskurs aus? Was sind die zentralen Elemente eines demokratischen Prozesses? Dieses Wissen ist untrennbar mit einem pragmatischen Zugang oder Fähigkeiten verbunden. |
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The word cognition is generally associated with understanding and content knowledge. In relation to EDC it is broadly concerned with knowledge at three levels: knowledge about, knowledge of and „know-how“ or procedural knowledge. It is important that learners know about the rules of collective life and how these rules developed, their origin and their purpose. It is also important that learners have an understanding of the levels of power within society and how public institutions work, of human rights and so forth. However knowledge „about“ democratic society requires a greater understanding „of the world“. Such knowledge is underpinned by the realisation that the world is in a constant state of change. To participate actively in the development of society, learners need to have some knowledge of the debates of our time, for example, What is meant by cultural rights? What do we mean by responsibility? Others forms of knowledge are reflected in the idea of „know-how“ or procedural knowledge, for example, What constitutes a debate? What are the core approaches included in the democratic process? Such knowledge is inextricably linked to the pragmatic or skills domain. |
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| Ergebnisse, pragmatische oder handlungsbezogene |
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Pragmatic or Action Outcomes |
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Pragmatische oder handlungsbezogene Ergebnisse stehen in Bezug zur Absicht, die Fähigkeit der Menschen, Initiative zu ergreifen und Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen, zu erhöhen. Es handelt sich dabei um jene Kompetenzen, die es den Einzelnen ermöglichen, eine aktive Rolle in der Gemeinschaft zu spielen und einen Beitrag zur ihrer Gestaltung sowie zur Lösung ihrer Probleme zu leisten. Demokratiepolitische Bildung lässt keinen Zweifel darüber zu, dass Wissen, Einstellungen und Werte erst im persönlichen Alltag und im gesellschaftlichen Leben ihren Sinn erhalten und auf diese Weise durch handlungsbezogene Fähigkeiten ausgedrückt werden. Dazu gehört: die Fähigkeit mit anderen zu leben und zu arbeiten, die Fähigkeit zur Zusammenarbeit, die Fähigkeit sich an gemeinsamen Aktionen zu beteiligen, die Fähigkeit zur gewaltfreien Konfliktlösung, die Fähigkeit sich an öffentlichen Debatten zu beteiligen. |
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Pragmatic or action outcomes are concerned with the idea of improving people’s ability to take initiative and to accept responsibilities in society. They are those capacities that empower the individual to take an active part in and contribute to the community, in the shaping of its affairs and in solving problems. Within EDC there is the clear recognition that knowledge, attitudes and values only take on meaning in everyday personal and social life, and are thus embodied in capacities for action. Such capacities include: the capacity to live and work with one another, to co-operate, to engage in joint initiatives, to be able to resolve conflicts in a non-violent manner, to take part in public debates. |
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| Europarat |
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Council of Europe |
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Der Europarat wurde am 5. Mai 1949 gegründet, um in ganz Europa gemeinsame und demokratische Prinzipien zu entwickeln. Grundlage hiefür sind die Europäische Konvention für Menschenrechte sowie andere Referenztexte zum Schutz des Einzelnen. Der Europarat ist eine gesamteuropäische Organisation mit 47 Mitgliedsstaaten und einem Beitrittskandidat, Weißrussland. Weißrusslands Sondergaststatus wurde aufgrund von Verstößen gegen die Menschenrechte und demokratischen Grundsätze ausgesetzt.Ziele des Europarates sind: - die Menschenrechte, die parlamentarische Demokratie und die Rechtsstaatlichkeit zu schützen;
- die Entwicklung und das Bewusstsein für die kulturelle Identität und Vielfalt Europas zu fördern;
- gemeinsame Lösungen für die Herausforderungen der europäischen Gesellschaft zu finden, wie z.B. Diskriminierung von Minderheiten, Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz, Bioethik und Klonen, Terrorismus, Menschenhandel, organisierte Kriminalität und Korruption, Computerkriminalität, Gewalt gegen Kinder;
- die demokratische Stabilität Europas durch die Unterstützung politischer, gesetzlicher und verfassungsrechtlicher Reformen zu konsolidieren.
Das aktuelle politische Mandat des Europarates wurde beim Dritten Gipfel der Staats- und Regierungschefs im Mai 2005 in Warschau festgelegt. |
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Founded in 1949, the Council of Europe seeks to develop throughout Europe common and democratic principles based on the European Convention on Human Rights and other reference texts on the protection of individuals. The Council of Europe has a genuine pan-European dimension. It has 47 member countries and one applicant country, Belarus. Belarus' special guest status has been suspended due to its lack of respect for human rights and democratic principles.Aims of the CoE are: - to protect human rights, pluralist democracy and the rule of law;
- to promote awareness and encourage the development of Europe's cultural identity and diversity
- to find common solutions to the challenges facing European society: such as discrimination against minorities, xenophobia, intolerance, bioethics and cloning, terrorism, trafficking in human beings, organised crime and corruption, cybercrime, violence against children;
- to consolidate democratic stability in Europe by backing political, legislative and constitutional reform.
The current Council of Europe's political mandate was defined by the third Summit of Heads of State and Government, held in Warsaw in May 2005. |
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| Evaluierung |
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Evaluation |
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Evaluierung ist ein Prozess, in dessen Verlauf gesetzte Maßnahmen mit Blickrichtung auf Veränderungen kritisch bewertet werden.Evaluierung ist nicht gleichbedeutend mit Beurteilung. Sie befasst sich nicht ausschließlich mit bereits Geschehenem, sondern konzentriert sich auch auf mögliche Verbesserungen. Es ist eine Kombination aus Überdenken und Handeln. Evaluierung ist prozesshaftes Handeln. Sie kann das Festlegen von Absichten und Zielen, die Auswahl von TeilnehmerInnen sowie das Erheben, Analysieren und Verbreiten von Daten umfassen. Der Evaluierung kommt in der Entwicklung von demokratiepolitischer Bildung als Bildungsprozess ein hoher Stellenwert zu. Evaluieren bedeutet, das Geschehen auf allen Ebenen – von der Schulklasse über andere Lernumfelder bis zur höchsten bildungspolitischen Ebene – zu analysieren. Darüber hinaus muss sie darauf abzielen „Best Practice“, also das Lernen aus bewährten Methoden, zu fördern. |
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Evaluation is a process whereby what is done is reflected on with an openness to change. Evaluation is not assessment. It is not solely concerned with what has happened, but is also focussed on what can be done better. It is a process of reflection and action. Evaluation is a process based activity. It can include: the setting of aims, objectives, goals, participant selection, data gathering, analysis and dissemination. The place of evaluation in the development of EDC as an educational process is crucial. It involves an examination of what is happening at all levels, from the classroom or learning setting to the highest level of policy work. Furthermore it needs to be supported by a commitment to encourage „best practice“. |
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| Forschung |
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Research |
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Bei der Forschung geht es um lernen und entdecken. Fragen oder Ideen werden untersucht, analysiert und vermittelt. Es gibt im Bereich der Bildungsforschung im Allgemeinen und der demokratiepolitischen Bildungsforschung im Besonderen viele unterschiedliche Methoden und Ansätze. Bildungsforschung kann eine tiefere Einsicht in den Lernprozess fördern. Sie kann Einblicke in und Information über Schlüsselkonzepte und Leitideen vermitteln und damit die Lehrplanentwicklung in den Mitgliedstaaten unterstützen. Sie kann einen Beitrag zur Evaluierung leisten, indem sie die Möglichkeit bietet die bestehende Praxis zu analysieren und herauszufinden, was gut funktioniert und was verbesserungswürdig ist. Sie kann demokratische Praktiken stärken, indem sie dafür sorgt, dass die Lebensanschauungen der Lernenden erforscht und dokumentiert werden. |
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Research is about learning and discovery. It is a process through which questions or ideas are investigated, analysed and shared. There are many forms and approaches to educational research in general as well as to EDC in particular. Educational research can support the development of greater understanding of the learning process. It can offer insights and information on key concepts and ideas that can support the development of curricula throughout the member states. It can support evaluation by offering opportunities to examine current practice, discover what is working, what could work better? It can support democratic practices by ensuring learners’ opinions and ideas about life are examined and documented. |
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| Frieden, positiver |
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Positive Peace |
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Der Begriff positiver Frieden beschreibt einen Zustand, der durch das gemeinsame Bestreben, den Frieden zu fördern und Friedenshindernisse abzubauen, gekennzeichnet ist. Dazu gehört auch das Engagement für soziale Gerechtigkeit und das Bewusstsein, dass Frieden mehr ist als die bloße Abwesenheit von Angst, Gewalt und Krieg. Der Begriff beinhaltet die Verpflichtung, Konflikte gewaltfrei zu lösen und die Aufforderung, einschlägige Fähigkeiten von Einzelnen und Gruppen zu fördern, um so gesellschaftliche Probleme auf konstruktive Weise zu lösen. Für die im Bereich der demokratiepolitischen Bildung tätigen Lehrkräfte bedeutet es auch, demokratische Prozesse im Unterricht zu stärken, Fragen von Macht oder Machtmissbrauch anzusprechen und permanent die Fähigkeiten des Zuhörens, des konstruktiven Dialogs und des Bemühens um Konfliktlösung zu fördern. |
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Positive Peace describes a state whereby the collective will is directed towards promoting peace and removing the barriers to peace. It includes a commitment to social justice, thereby moving beyond the idea that peace is the absence of fear, violence and war. It includes a commitment to non-violence conflict resolution and seeks to encourage these capacities of individuals and groups so as to address social problems in a constructive manner. For EDC educators, it also means promoting democratic processes in the classroom, addressing issues of power or the abuse of power as well as seeking at all times to encourage the skills of listening, constructive dialogue and a commitment to resolve conflict. |
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| Gelebte Demokratie |
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Citizenship Sites |
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| s. unter „D", „Demokratie, Beispiele gelebter" |
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see "D" |
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| Gleichberechtigung |
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Equality |
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Das „Konzept“ der Gleichberechtigung bedeutet, dass jeder Mensch, unabhängig von Alter, biologischem und sozialem Geschlecht, Religion, Ethnie etc., Anspruch auf dieselben Rechte hat. Die Präambel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte beginnt mit den Worten, die „Anerkennung der innewohnenden Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Menschen bildet die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt“. Das Konzept der BürgerInnenschaft ist untrennbar mit Gleichberechtigungsfragen verbunden. Ungleichheiten innerhalb oder zwischen Gesellschaften behindern eine erfolgreiche und nachhaltige BürgerInnenschaft. Der Grundsatz der Gleichberechtigung ist deshalb ein Kernstück der demokratiepolitischen Bildung, und diese muss sich folglich mit Gleichberechtigungsfragen auseinander setzen und jede/n Einzelne/n befähigen, gegen jede Form der Diskriminierung vorzugehen. |
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Equality as a „concept“ recognises that everyone, regardless of age, sex, gender, religion, ethnicity etc. is entitled to the same rights. The preamble to the Universal Declaration of Human Rights starts with the words „recognition of the inherent dignity and the equal and inalienable rights of all members of the human family is the foundation of freedom, justice and peace in the world“. The concept of citizenship cannot be divorced from equality issues. The existence of inequalities within or between societies obstructs effective citizenship. Therefore the idea of equality is at the heart of EDC. As such it must concern itself with issues of equality and empower individuals to act against all forms of discrimination. |
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| Handlung |
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Action |
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Handeln nimmt im Rahmen von Lernprozessen der demokratiepolitischen Bildung eine zentrale Rolle bei der Entwicklung einer aktiven BürgerInnenschaft ein. Während dieses Lernprozesses wird die Verpflichtung eingegangen, die Lernenden zu befähigen, über die kognitive Dimension des Lernens hinaus zu gehen, indem sie bestehende Fähigkeiten nutzen bzw. sich neue aneignen. Die kognitive Dimension ist Teil des Handelns. Die Handlung ist von den Vorstellungen des/der Handelnden beeinflusst und erhält durch die Reflexion eine tiefere Bedeutung für die Einzelperson. Im Rahmen der demokratiepolitischen Bildung ist die Handlung Teil eines Gesamtprozesses und kann nicht für sich allein gesehen werden. Handlungen können auf einer Vielzahl von Ebenen stattfinden: innerhalb von Lernumfeldern, Institutionen, einer Gemeinde, aber ebenso im Sinne des Herbeiführens globaler Veränderungen. |
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The place of action within the EDC learning processes is central to the development of an active citizenship. It is a commitment within the learning process to enable learners to move beyond the cognitive dimension of learning by making use of their skills and / or developing new ones. Action, however, involves the cognitive dimension. It is underpinned by the actor’s conception of what is happening. The action is then reflected upon thus giving the action greater meaning to the individual. Within EDC action is part of a whole process and cannot be seen as an isolated activity. Actions can take place at a multiplicity of levels: within learning environments, within institutions, within the local community as well as actions for global change. |
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| Handlungsbezogene Ergebnisse |
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Pragmatic or Action Outcomes |
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| s. unter „E", „Ergebnisse, pragmatische oder handlungsbezogene" |
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see "E" |
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| Kognitive Ergebnisse |
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Cognitive Outcomes |
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| s. unter „E" |
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see "E" |
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| Kooperatives Lernen |
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Co-operative Learning |
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| s. unter „L" |
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see "L" |
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| Kritische Analyse |
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Critical Analysis |
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| s. unter „A" |
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see "A" |
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| Kulturelle Rechte |
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Cultural Rights |
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| s. unter „R" |
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see "R" |
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| Lehrplanentwicklung |
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Curriculum Development |
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Das Konzept der Lehrplanentwicklung ist auf alle Lernumfelder anwendbar. Man kann es als den Prozess bezeichnen, durch den Fragen wie, „Was soll gelernt werden?“ und „Wie wird Lernen gefördert?“, in Verfahren und Praktiken umgesetzt werden, die von allen Lehrkräften im Umgang mit Lernenden eingesetzt werden. Ob im Schulunterricht, in der Erwachsenenbildung oder im nationalen Lehrplanausschuss – Lehrplanentwicklung setzt die Bereitschaft voraus, Lernumfelder zu schaffen, die den Bedürfnissen der Lernenden entsprechen. Im Idealfall und unabhängig vom Umfeld erfordert Lehrplanentwicklung die ständige Bereitschaft für Neubewertung und Veränderung, da immer wieder neue Ideen bezüglich des Lehrens und Lernens von demokratiepolitischer Bildung entwickelt werden. |
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The concept of curriculum develop-ment is applicable in all educational settings. It can be viewed as the process through which the questions „What do we want the learner to learn?“ and „How do we support learning?“ translate into actual processes and practices, undertaken by all educators with learners. Whether within a classroom, adult learning institute or national curriculum council, curriculum develop-ment includes a willingness to engage in creating learning frameworks that meet the needs of learners. Ideally, no matter what setting, curriculum development requires a commitment to continuous re-evaluation and change as new ideas about teaching and learning about EDC unfold. |
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| Lernen, aktives |
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Active Learning |
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Aktives Lernen kann als „Learning by doing“ beschrieben werden. Es handelt sich um einen Bildungsprozess, im Verlauf dessen die Lernenden als aktive PartnerInnen anstelle passiver WissensrezipientInnen fungieren. Wenn man aktiv am eigenen Lernprozess teilnimmt, stellt sich automatisch ein größerer Lernerfolg ein, egal ob man alleine oder in einer Gruppe lernt. Was die Lehrmethoden betrifft, so bedarf es unterschiedlicher Ansätze und Methoden. Die gewählten Methoden müssen den Lernenden die Möglichkeit bieten zu denken, zu agieren und zu reflektieren. Durch die Einbeziehung aller drei Dimensionen soll beim aktiven Lernen die Gesamtpersönlichkeit angesprochen werden. Zu den im Rahmen der demokratiepolitischen Bildung angewendeten aktiven Lernmethoden gehören: Brainstorming, Rollenspiel, Debatte, Diskussion und Projektarbeit. |
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Active learning can be described as the process of “learning by doing“. It is an educational process whereby the learner is an active partner in the learning process rather than a passive recipient of knowledge. Individuals or groups learn better when they are active participants in their own learning. In relation to methods of teaching, diverse approaches and methodologies are required. The methods chosen need to provide opportunities for the learner to think, do and reflect. By including all three dimensions active learning seeks to provide for the whole person. Active learning methods associated with EDC include: brainstorming, roleplay, debate, discussion, and project work. |
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| Lernen, kooperatives |
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Co-operative Learning |
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Kooperatives Lernen steht für das Lernen von und mit anderen. Es bezieht sich auf soziales und interaktives Lernen mit dem Schwerpunkt auf Gruppenprozessen. Kooperative Lernaktivitäten befähigen zum gemeinschaftlichen Lernen durch die Arbeit an gemeinsamen Projekten. Die Lernenden können auch dazu angeregt werden, Probleme gemeinsam in Angriff zu nehmen, zu reflektieren und sich selbst besser auszudrücken. Kooperatives Lernen hat einen festen Platz in der demokratiepolitischen Bildung, da sich diese selbst mit der Entwicklung von BürgerInnen befasst, die mit anderen zusammenleben. Die Einbeziehung kooperativer Lernmethoden stellt ein Gleichgewicht zwischen individuellem und kollektivem Lernen sicher. Sie bedeutet also nicht das Ende des individuellen Lernens und kann durch den Einsatz von Computern und durch individuelle Reflexions- und Projektarbeit ergänzt werden. Kooperatives Lernen schließt auch Netzwerkmethoden ein, wie z.B. Schulpartnerschaften, elektronische Netzwerke von Schulen usw. |
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Co-operative learning is concerned with learning from and with others. It refers to social and interactive learning where group processes become the key focus. Co-operative learning activities enable people to learn together through working on common projects. It can also encourage learners to tackle problems together, to reflect and express themselves better. Its place within EDC is clear as EDC itself, is concerned with the development of citizens who co-exist with others. Inclusion of co-operative learning activities ensures a balance between individual and collective learning. It does not mean an end to individual learning and can be supplemented by the use of computers, engaging in personal reflection work and engaging in personal project work. Co-operative learning activities can also include the use of network approaches such as twinning activities and school online networks and so forth. |
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| Lernen, lebensbegleitendes |
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Life-long Learning |
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Lebensbegleitendes Lernen bringt zum Ausdruck, dass jede/r Einzelne einen permanenten Lernprozess durchläuft. Dieses Konzept ist insofern für demokratiepolitische Bildung von Bedeutung, als diese nicht auf das Regelschulwesen beschränkt werden kann. Demokratiepolitische Bildung muss daher als umfassendes Unterfangen verstanden werden und als solches eine große Bandbreite an formalen, und nicht-formalen Lernsituationen abdecken. Lebensbegleitendes Lernen verlangt nach einem ganzheitlichen Bildungsansatz. Es findet in einer Vielzahl von Lernumgebungen – vom Arbeitsplatz bis zum Gemeindezentrum – statt und sollte für alle Einzelpersonen und Gruppen innerhalb einer Gesellschaft zugänglich sein, wie zum Beispiel für Beschäftigte im Medienbereich, bei der Polizei, im Gesundheitswesen und so weiter. Zur Entwicklung eines erfolgreichen Programms für lebensbegleitendes Lernen bedarf es der Koordination und der Kooperation der einschlägigen Institutionen und Organisationen auf allen Ebenen. |
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Life-long learning recognises that each individual is in a continuous process of learning. The importance of this concept for EDC is related to the fact that Education for Democratic Citizenship cannot be limited to schools. As such learning for democratic citizenship must be seen as a comprehensive task that must include a wide range of formal and non-formal education settings. Life-long learning demands a holistic approach to education. It occurs in a very wide range of places including work places, local community activities, and should be available to all individuals and groups within society, for example: media, police, health workers and so forth. Developing an effective life-long learning programme requires coordination and co-operation of the relevant institutions and organisations at all levels. |
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| Lernende, Auf Lernende ausgerichtet |
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Learner Centred |
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Ein auf die Lernenden ausgerichteter Ansatz stellt die Bemühungen der Lernenden, Dinge zu begreifen, in den Mittelpunkt des Lernprozesses. Damit rückt der einzelne Mensch ins Zentrum des Geschehens. Ausgangspunkt für den Lernprozess sind die persönlichen Erfahrungen der Lernenden. Ein Lehrplan für demokratiepolitische Bildung muss daher vorrangig auf die Lernende / den Lernenden als Gesamtpersönlichkeit ausgerichtet sein und alles umfassen, wovon Einzelpersonen als Erwerbstätige und BürgerInnen im Laufe ihres Lebens betroffen sind. Bei der Erstellung von Lehrplänen für demokratiepolitische Bildung muss daher das jeweils spezifische Lernumfeld berücksichtigt werden. |
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A „learner-centred“ approach to education places the efforts of the learner to understand things at the centre of the learning process. The individual thus becomes the primary focus. The starting point for learning is its own experience. An EDC curriculum must therefore focus on the learner as a whole being by embracing what concerns the individual, the worker and the citizen throughout their lives. Thus the uniqueness of each learning environment must be taken into account when developing EDC curricula. |
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| Menschenrechte |
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Human Rights |
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Die Menschenrechte beziehen sich gleichermaßen auf die volle Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit, die Beziehungen von Menschen zueinander und auf die Festschreibung der Verantwortung des Staates gegenüber dem Individuum. Zu den wichtigsten Menschenrechtsdokumenten gehören die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die Europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte und die Konvention über die Rechte des Kindes. Die Menschenrechte werden traditionell in folgende Kategorien unterteilt: bürgerliche, politische, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Rechte. Diese Kategorien werden häufig mit Zeitperioden assoziiert, wobei bürgerliche und politische Rechte als „erste Generation“ bezeichnet werden, gefolgt von sozialen und wirtschaftlichen Rechten als „zweite Generation“ und kulturellen Rechten oder Rechten auf individuelle Entwicklung als „dritte Generation“. Ohne die Nützlichkeit dieser Kategorisierung in Frage zu stellen, möchte demokratiepolitische Bildung ein ganzheitliches Verständnis für Menschenrechte fördern. Sie misst allen Kategorien – bürgerlichen, politischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Rechten – dieselbe Bedeutung bei und will damit der Tendenz, bestimmte Rechte als wichtiger einzustufen als andere, entgegenwirken. Es ist außerdem wichtig zu erkennen, dass im Unterschied zum traditionellen Ansatz, wo Menschenrechte mit Staaten und deren Beziehungen zu Einzelpersonen assoziiert werden, in der demokratiepolitischen Bildung Menschenrechte zunehmend die Rechte von Gruppen oder Völkern hervorheben. Bemühungen, diese Ideen in die demokratiepolitische Bildung einzubringen, sind daher wesentlich für die Entwicklung des Konzeptes an sich und für die Entwicklung lokaler, nationaler und regionaler Gemeinschaften. |
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Human rights are as much concerned with the development of human beings to their fullest potential and their relationship with others as they are to do with articling the responsibilities of the Nation State towards individuals. Important human rights documents include the Universal Declaration of Human Rights, the European Convention on Human Rights and the Convention on the Rights of the Child. Traditionally human rights have been divided into categories, civil, political, social, economic, and cultural. These categories are often associated with particular time-frames, with civil and political rights deemed as „the first generation“, followed by social and economic as the „second generation“ and cultural or development rights being viewed as a „third generation“. Notwithstanding the value of categorising rights, EDC seeks to promote an integrated understanding of human rights. It places equal emphasis on all categories civil, political, social, economic and cultural. Thus it seeks to balance the tendency that has existed to regard certain rights as being more important than others. It is also important to recognise that while traditionally human rights have been associated with the State and its relationship with the individual, within EDC the language of human rights is one that is increasingly placing emphasis on the rights of „groups“ or „peoples“. Attempts to include these ideas in EDC are important for the development of the concept itself, and for the development of local, national, and regional communities. |
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| Nachhaltige Entwicklung |
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Sustainable Development |
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| s. unter „E" |
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see "E" |
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| Partizipation |
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Participation |
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Partizipation soll sicherstellen, dass jede/r Einzelne ihren / seinen Platz in der Gesellschaft hat und zu deren Entwicklung auf einer der vielen möglichen Ebenen beiträgt. Partizipation ist ein Kernelement demokratischer Stabilität, und die Einbindung jeder / jedes Einzelnen in die öffentliche Entscheidungsfindung ist eines der Grundrechte jeder / jedes Einzelnen. Partizipation ist ein entscheidendes Merkmal der demokratiepolitischen Bildung. Am Leben der Gemeinschaft auf allen Ebenen teilzunehmen, setzt die Bereitschaft und die Fähigkeit der / des Einzelnen zur Auseinandersetzung mit anderen, aber auch zur Auseinandersetzung zwischen Gemeinschaften sowie zwischen Einzelnen und den bestehenden Institutionen voraus. Partizipation erwirbt man viel eher durch Partizipation als durch Wissen über Partizipation. Im Rahmen der demokratiepolitischen Bildung ist es daher ebenso wichtig, Möglichkeiten zur Partizipation anzubieten wie die Fähigkeiten zur Partizipation zu entwickeln und die Hindernisse, die ihr entgegenstehen, abzubauen. |
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Participation is concerned with ensuring that each individual can take her / his place in society and contribute to its development at whatever level it may be. Participation is a crucial element in democratic stability with the involvement of individuals in public decision-making processes, one of the basic rights of each person. Participation is a defining quality of EDC. Participating in the life of the community at all levels depends on the willingness and capacity of individuals to engage with each other, but also to engage across communities and between individuals and the institutions that exist. An individual learns about participation through participation rather than learning about participation. EDC therefore is as much about offering opportunities for participation, as it is about developing the skills of participation and the reduction of obstacles to participation. |
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| Politische Bildung |
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Education for Democratic Citizenship |
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| s. unter „B“, „Bildung, demokratiepolitische" |
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see "B" |
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| Politische Rechte |
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Civil and Political Rights |
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| s. unter „R", „Rechte, bürgerliche und politische" |
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see "R" |
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| Positiver Frieden |
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Positive Peace |
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| s. unter „F" |
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see "F" |
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| Pragmatische oder handlungsbezogene Ergebnisse |
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Pragmatic or Action Outcomes |
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| s. unter „E" |
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see "E" |
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| Rechte, bürgerliche und politische |
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Civil and Political Rights |
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Bürgerliche und politische Rechte beziehen sich im Wesentlichen auf jene persönlichen Freiheiten und Rechtsansprüche eines jeden Menschen, die vom Staat anerkannt und respektiert werden. Man nennt sie häufig die „erste Generation“ der Menschenrechte und sie beinhalten das Recht auf Freiheit und Sicherheit der Person, das Recht auf ein gerechtes und öffentliches Verfahren vor einem unabhängigen und unparteiischen Gericht, die Unschuldsvermutung, das Recht, zu heiraten, das Recht, an der Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten teilzunehmen. Sie beinhalten außerdem das Verbot der Folter und anderer grausamer, unmenschlicher Behandlung sowie das Verbot der Sklaverei und Leibeigenschaft. Diese Rechte wurden auf internationaler Ebene im Pakt über bürgerliche und politische Rechte festgeschrieben, der im Jahr 1966 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen angenommen wurde. |
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Civil and political rights are in the main concerned with those freedoms and entitlements individuals have, and which the State undertakes to respect. Often considered the „first generation“ of human rights, they include freedom to liberty and security of person, the right to a fair trial, the right to be presumed innocent, the right to marry, the right to participate in public life. They also include the prohibition of torture and other cruel and inhuman treatment, slavery and forced labour. These rights are internationally outlined in the Covenant on Civil and Political Rights that was adopted by the United Nations Assembly in 1966. |
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| Rechte, kulturelle |
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Cultural Rights |
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Im Kontext der demokratiepolitischen Bildung bezieht sich der Begriff der „kulturellen Rechte“ im weitesten Sinn auf Fragen der „Identität“. Dazu gehören: Die Sprache und alles was sie impliziert; die Zugehörigkeit zu Gruppen, Gemeinschaften, Völkern und Fragen des kulturellen Erbes. Die „kulturellen Rechte“ sind zurzeit Gegenstand einer der brisantesten Menschenrechtsdebatten. Es wird weitgehend akzeptiert, dass wir in multikulturellen Gesellschaften leben. Der politische und rechtliche Umgang mit dieser Realität befindet sich jedoch noch im Anfangsstadium, zum Beispiel was die Festlegung der Rechte von Personen, die einen Anspruch darauf haben und noch mehr jene der Gruppen, die für diese Personen Verantwortung tragen, betrifft. |
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The concept of „cultural rights“ within the context of EDC is broadly concerned with issues of „identity“. Issues of identity include: language and all that implies, membership of groups, communities, peoples as well as issues of heritage. The idea of „cultural rights“ is one of todays most challenging human rights debates. While the multi-cultural nature of our societies is broadly accepted, the political and legal treatment of this reality, i.e. the definition of rights, those of the persons entitled to them, and even more those of the groups responsible for them, are still being explored. |
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| Rechte, wirtschaftliche und soziale |
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Economic and Social Rights |
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Wirtschaftliche und soziale Rechte beziehen sich in erster Linie auf die notwendigen Voraussetzungen für die volle Entfaltung der persönlichen Individualität und für die Sicherung eines angemessenen Lebensstandards. Diese Rechte, die häufig als die „zweite Generation“ der Menschenrechte bezeichnet werden, sind schwieriger durchzusetzen, da sie vom Vorhandensein der erforderlichen Ressourcen abhängig sind. Zu diesen Rechten gehören das Recht auf Arbeit, das Recht auf Bildung, das Recht auf Freizeit und das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard. Diese Rechte wurden auf internationaler Ebene im Pakt über wirtschaftliche und soziale Rechte festgeschrieben, der im Jahr 1966 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen angenommen wurde. |
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Economic and social rights are in the main concerned with the conditions necessary for the full development of the human person and the provision of an adequate standard of living. Often termed the „second generation“ of human rights these rights are more difficult to enforce as they are considered to be dependent on resources available. They include rights such as: the right to work, the right to education, the right to leisure and the right to an adequate standard of living. These rights are internationally outlined in the Covenant on Economic and Social Rights that was adopted by the United Nations Assembly in 1966. |
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| Reflexion |
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Reflection |
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Reflexion ist ein Prozess, in dem vorangegangene Geschehnisse von Einzelpersonen oder einer Gruppe überdacht werden. Reflexion ist Teil der Idee des reflektierenden Lernens und Handelns. Der Prozess der demokratiepolitischen Bildung fördert das reflektierende Lernen. Reflexion hilft Handlungen Sinn zu verleihen und umgekehrt. Der Verzicht auf Reflexionsarbeit entzieht den Lernenden eine wichtige Möglichkeit, ihr eigenes Verstehen zu entwickeln. Beispiele für Reflexionsarbeit sind das Führen von Tagebüchern und Protokollen oder der Austausch in kleinen Gruppen über das, was geschehen ist oder was man gelernt hat. |
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Reflection is the process through which an individual or group actively considers what has occurred. Reflection is part of a commitment to the idea of reflective learning and action. EDC as a process encourages reflective learning. Reflection helps give meaning to action and vice versa. Without the inclusion of reflective activities the learner can lose a genuine opportunity to develop their own understanding. Reflective activities can include the use of diaries, journals, logs, sharing in small groups about what has happened or what has been learned. |
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| Solidarität |
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Solidarity |
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Solidarität ist in vieler Hinsicht verknüpft mit der Fähigkeit der / des Einzelnen, über sich selbst hinauszuwachsen und die Rechte anderer nicht nur anzuerkennen sondern auch aktiv zu verteidigen. Solidarität ist auch eines der Hauptanliegen der demokratiepolitischen Bildung, indem sie darauf abzielt, alle Menschen mit Wissen, Fähigkeiten und Wertvorstellungen auszustatten, die sie befähigen, sich voll in die gemeinschaftsbezogene Dimension ihres Lebens einzubringen. Solidarisches Handeln steht in engem Zusammenhang mit dem oben beschriebenen Handlungskonzept. Solidarität wird allerdings ebenso als eine Geisteshaltung wie als ein bestimmtes Handeln verstanden. |
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Solidarity is in many ways associated with the capacity of individuals to move beyond their own space and to recognise as well as being willing to act in the defence of promotion of the rights of the others. It is also a key aim of EDC in that it seeks to provide individuals with degrees of knowledge, skills and values to live fully the communal dimension of their lives. Acts of solidarity are closely related to the idea of action as outlined earlier. However, solidarity is as much a mindset as it is a set of behaviours. |
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| Soziale Rechte |
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Social Rights |
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| s. unter „R", „ Rechte, wirtschaftliche und soziale" |
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see "R", "Economic and Social Rights" |
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| Sozialer Zusammenhalt |
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Social Cohesion |
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| s. unter "Z" |
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see "Z" |
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| Verantwortungsbewusstsein |
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Responsibility |
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Der Begriff „Verantwortungsbewusstsein“ impliziert die Fähigkeit zu reagieren, auf andere einzugehen und für sich selbst verantwortlich zu sein. Verantwortungsbewusstsein kann als Antwort auf die Individualisierung und Fragmentierung unserer Gesellschaften gesehen werden. Es ist der Versuch eine neue Grundlage für das Zusammenleben zu schaffen. Besonders im Zusammenhang mit Bildung sollte der Begriff allerdings nicht auf das Konzept von Konformität reduziert werden. Verantwortungsbewusstsein besteht in einem Kontinuum, wobei die Makroebene durch die Regierung und die Mikroebene durch die / den Einzelne/n vertreten ist. Zwischen diesen Polen gibt es natürlich unzählige AkteurInnen. Der Raum zwischen der lokalen und der globalen Ebene wird in die Überlegungen miteinbezogen. Zum Beispiel soll Verantwortungsbewusstsein auf lokaler Ebene nicht auf Kosten der globalen Verantwortung hervorgehoben werden, und umgekehrt. Verantwortungsbewusstsein ist in einem demokratischen Umfeld mit demokratischem Handeln verbunden. Dieses geht über den Urnengang hinaus. Es geht um die Einbindung in den demokratischen Prozess auf allen Ebenen, einschließlich jener der Diskussion, des Kampfes gegen Vorurteile, des Infragestellens von Ungleichheit und des Handelns im Interesse gesellschaftlicher Entwicklung. Verantwortungsbewusstsein als demokratische Haltung bedeutet die Fähigkeit, andere anzuerkennen und die Bereitschaft und Kompetenz, auf andere als Menschen mit Rechten einzugehen. Es bedeutet auch, in jeder / jedem Einzelnen die Einsicht zu wecken, dass wir durch unser Handeln die Voraussetzungen schaffen können, die für die Entwicklung des menschlichen Potentials jeder / jedes Einzelnen erforderlich sind. |
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The concept of „responsibilities“ implies the ability to respond – being responsive to others, and being responsible for oneself. Responsibility can be viewed as a response to individualisation and fragmentation of our societies. It seeks to offer a new moral base for living together. However it should not, particular in educational terms, be reduced to the idea of conformity. The idea of responsibility exists on a continuum, with the macro level being concerned with government and the micro being concerned with individuals. It recognises that between these two extremes lies a myriad of players. It also includes recognition of the space between the local and the global. For example, emphasis on responsibility on a local level cannot be encouraged at the expense of a global responsibility and vice versa. Responsibility within a democratic environment is connected with the practice of democracy. This practice extends beyond casting a vote. It is about involvement in the democratic process at all levels including debate, combating prejudice, challenging inequalities and acting for the development of society. Responsibility as a democratic practice is about the capacity to recognise others and the willing-ness and skills needed to respond to them as persons with rights. In addition it is also about fostering in each individual the understanding, that our actions can help bring about the conditions needed to enable everyone seek the fulfilment of their human potential. |
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| Vielfalt |
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Diversity |
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Vielfalt bedeutet über Toleranz noch hinausgehend zu einer vollständigen Akzeptanz und Wertschätzung der Verschiedenheit zu gelangen. Vielfalt ist ein zentrales Element des Pluralismus und des Multikulturalismus und somit ein wesentlicher Bestandteil der demokratiepolitischen Bildung. Demokratiepolitische Bildung muss daher die Möglichkeit bieten, Einstellungen und Sichtweisen zu überprüfen und Vorurteile ebenso wie Klischees zu hinterfragen. Die Verschiedenheit des Anderen sollte von den Gemeinschaften auf lokaler, nationaler, regionaler und internationaler Ebene geschätzt und begrüßt werden. |
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Diversity implies moving beyond the idea of tolerance to a genuine respect and appreciation for difference. It is central to the idea of pluralism and multi-culturalism and is therefore a cornerstone of EDC. EDC therefore must include opportunities to examine perceptions, challenge bias and stereotyping. It must also aim to ensure that difference is celebrated and embraced within the local, national, regional and international community. |
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| Weiterbildung |
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Teacher / Educator Training |
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| s. unter „A", „Aus- und Weiterbildung" |
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see "A" |
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| Wirtschaftliche Rechte |
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Economic and Social Rights |
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| s. unter „R", „Rechte, wirtschaftliche und soziale" |
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see "R" |
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| Zusammenhalt, sozialer |
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Social Cohesion |
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Sozialer Zusammenhalt steht für eine Gesellschaft, die sich der Förderung positiver, zwischenmenschlicher Beziehungen verpflichtet fühlt. Der Begriff drückt ein Gefühl der Zugehörigkeit aus, des Wohlbefindens jeder / jedes Einzelnen sowie der Gemeinschaft. Sozialer Zusammenhalt beinhaltet das Engagement für eine stetige Verbesserung der Lebensqualität der Mitglieder einer Gemeinschaft durch den aktiven Abbau von Barrieren sowie der Ursachen von Uneinigkeit. In Europarats-Dokumenten wird dieser Begriff häufig in Verbindung mit dem Konzept des positiven Friedens verwendet. Er ist damit gleichzeitig Grundlage und erwünschtes Ergebnis der demokratiepolitischen Bildung. So gesehen trägt das Engagement für die Achtung der Menschenrechte und für Gewaltlosigkeit im Rahmen der demokratiepolitischen Bildung zum sozialen Zusammenhalt bei. |
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Social cohesion presents an "image of a society" that has a strong commitment to promoting positive human relationships. It implies a sense of belonging, the well being of individuals and that of the community. It involves a commitment to continually improving the quality of life for its members by actively removing barriers and the causes of division. Linked to the idea of positive peace this term is widely used within Council of Europe documents. As such it is as much part of the rationale for EDC as it is a desired outcome or aim. In this regard EDC is seen as contributing to social cohesion through its commitment to promoting a respect for human rights and a commitment to non-violence. |
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